Ferientour des RVW vom 17. bis 24. Juli 2010 in den Dolomiten

Die Tourenwoche in Stichworten

  • Organisator: Vorbereitet, dokumentiert und organisiert hat die Ferientour Flavio – wie immer sorgfältig und umsichtig, eben perfekt. Die Teilnehmer und der Verein sind ihm dafür dankbar.
  • Teilnehmerzahl: 46, nämlich 37 Velofahrer, 9 Frauen, davon 5 Velofahrerinnen. Gefahren wurde grundsätzlich in vier Gruppen.
  • Station war Santo Stefano di Cadore im Val Comelico, einem idealen Ausgangsort. Zu Gast waren wir im „Monaco Sport Hotel“ (empfehlenswert!).
  • Region: die karnischen Alpen, die bellunesischen und friaulischen Dolomiten. Typisch für die Dolomiten sind die meist bewaldeten, steilen Talflanken, darüber die sanftgedehnten Alpweiden, aus denen unvermittelt die hellen Kalkzähne senkrecht aufragen, alle diese Cime, Torri, Crode, Punti, Kofel… Kulturell interessant sind die verschiedenen im italienischen Sprachraum eingebetteten Sprachinseln (z. B. Ladin in Cortina d’Ampezzo, Deutsch in Sappada).
  • Tourencharakter: Die Touren führten durch landschaftlich eindrückliche Täler, durch tiefe Schluchten, vorbei an Seen und Stauseen und, vor allem, über Pässe, zumeist anspruchsvolle, vom Giro her berühmt-berüchtigte – der Zoncolan oder die Drei Zinnen etwa halten extreme Steigungen bereit. Da hatte jeder Gelegenheit, seine Leistungsgrenzen zu erkunden.
  • Pässe: Befahren wurden u. a. folgende Pässe (teilweise mehrmals): Passo del Zovo (oder S. Antonio); Sella Ciampigotto und Sella Razzo, Cima Sappada; Misurina und Drei Zinnen, Kreuzbergpass; Passo della Mauria, Passo della Pura; Passo di Giau, Forcella Staulanza, Forcella Cibiana; Monte Zoncolan; Plöckenpass; Passo Tre Croci.
  • Fahrleistungen: Sie waren von Gruppe zu Gruppe und natürlich auch individuell verschieden. Als Anhaltspunkt: Die gute Gruppe mit Flavio bewältigte in dieser Woche insgesamt 750 km mit 15'000m Höhendifferenz
  • Fahrerglück: Die Tourenwoche verlief fast sturzfrei und vor allem unfallfrei.
  • Wetterglück: Trotz leichter Gewitterneigung während der ganzen Woche war das Wetter zum Velofahren ideal, warm, selten drückend. Erst der Tag der Heimreise brachte Dauerregen.